Fasano in Apulien

Die Kleinstadt Fasano mit ihren knapp 40.000 Einwohnern markiert die Grenze zwischen dem Salento und der Terra di Bari. Der Name Fasano verweist vermutlich auf eine große Wildtaube "Faso", die in der Gegend heimisch war und heute im Stadtwappen daran erinnert.
Nachdem die Bevölkerung die nahe Siedlungsruine Egnazia verlassen hatte, siedelte sie um das Jahr 1000 herum an der Stelle, wo sich Fasano heute befindet. In der hübschen Altstadt lässt es sich gut durch malerische Bogengänge und weiß gekalkte Gassen schlendern. Die dreischiffige Hauptkirche imponiert mit einer raffinierten Fassade aus der Spät-Renaissance und einem Barockaltar. Im Kampf gegen die Türken im 17. Jahrhundert erschien den Fasanesi die Mutter Gottes am Himmel und führte sie zum Sieg. Seitdem findet am 2. Juni, der Tag an dem es geschah, ein großes Fest zu Ehren der heiligen Maria von Pozzo Faceto statt. Um Fasano herum warten viele abwechslungsreiche Attraktionen auf Besucher: Die Ruinen der Siedlung Egnazia, einer zu Zeiten der Römer wichtigen Station auf der antiken Via Appia. Auf Tafeln ist alles anschaulich erklärt und Gegenstände, die aus den Ruinen geborgen wurden, werden im sehenswerten Museum auf dem Gelände ausgestellt.
Besonders für Kinder ist der Safari-Zoo von Fasano ein Erlebnis. Mit dem Bus oder dem eigenen Auto geht es durch ein großzügiges Freigelände, auf dem sich viele Tierarten wie auf einer afrikanischen Safari beobachten lassen. Sportbegeisterte können auf dem nahe gelegenen 18-Loch-Golfplatz ihr Können unter Beweis stellen.
Nach so viel Kultur und Aufregung fehlt nur noch die entspannende Komponente: Ein Bad in den Thermen von Torre Canne. Der traditionsreiche Badeort bietet neben einer ausgezeichneten touristischen Infrastruktur auch einen breiten, flach abfallenden Sandstrand.

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