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Florenz, die Hauptstadt der Toskana, beherbergt berühmte Kulturschätze und zieht
zu jeder Jahreszeit Touristen aus aller Welt an. Die Stadt gilt als Wiege der Renaissance und des Humanismus.
Von den Römern gegründet und von vielen vorbeiziehenden Völkern attackiert, wurde Florenz im Mittelalter
eine papsttreue Stadt mit zunehmender Macht und Wohlstand. Mit dem Ende des Mittelalters begann die Herrschaft
der Adelsfamilie Medici, deren Name untrennbar mit dem kulturellen Erbe der Stadt verbunden ist. Als Mäzene
trieben sie die künstlerische Entwicklung der Renaissance voran.
Die bekanntesten Werke sind sicherlich Michelangelos David und die Bilder von Sandro Botticelli.
Die historische Innenstadt von Florenz ist praktisch autofrei. Auf dem Hauptplatz, der Piazza della
Signoria vor dem Palazzo Vecchio, treffen sich Touristengruppen und Einheimische am Neptunbrunnen
oder bewundern die David-Statue. Das Original allerdings steht in der Galleria dell'Accademia unweit
des Platzes. Der charakteristische Turm des Palazzo Vecchio prägt die Stadtsilhouette und hat in der
gesamten Toskana Nachahmer gefunden. Der Palazzo Vecchio - halb Rathaus, halb Museum - ist mit den
Uffizien verbunden. Die Eintrittskarten zu der weltberühmten Galerie sollte man im Voraus reservieren
um Wartezeiten zu vermeiden. Doch selbst die längste Warteschlange ist vergessen, wenn man vor
Botticellis großartigen Bildern "Die Geburt der Venus" und "Der Frühling" steht und die melancholisch-sehnsuchtvollen
Blicke seiner Frauengestalten mit eigenen Augen sehen darf. Natürlich dürfen die anderen Gemälde und Statuen,
auch das Gebäude selbst, nicht vernachlässigt werden.
Zu den Ferienunterkünften in der Toskana
Die Uffizien sind über einen Gang über die Brücke Ponte Vecchio mit dem Palazzo Pitti auf der anderen Flussseite verbunden.
Unter der Ponte Vecchio mit ihren pastellfarbenen Häuschen, in denen traditionell Juweliere untergebracht sind,
fließt gemächlich der Fluss Arno durch. Händler preisen hier ihre Souvenirs an. Einer imaginären Linie folgend
kommt man zum massiven Palazzo Pitti, dem größten Palast der Stadt. Die prächtigen Gemächer zeugen vom Reichtum
der früheren Besitzer und die Kunstschätze in fünf Museen von ihrem Geschmack.
Hinter dem Palast erstrecken sich die Boboli-Gärten als schönes Beispiel der italienischen Landschaftsarchitektur.
Den besten Blick und zugleich bestes Fotomotiv der Stadt bietet der Piazzale Michelangelo, etwas oberhalb des
Palazzo Pitti. Außerhalb auf einem Hügel thront das Örtchen Fiesole über der Stadt. Auf einem Spaziergang an
eindrucksvollen Villen entlang zeigt sich die gesamte Ausdehnung von Florenz zwischen den umgebenden Hügeln.
Auf dem Weg von Fiesole ins Zentrum der Medici-Stadt wechselt die Atmosphäre von ruhig zu belebt, vorbei an
Restaurants, Souvenirständen und Edelboutiquen bis man vor dem eindrucksvollen Dom mit seiner detailreichen
farbigen Fassade und dem Giotto-Glockenturm steht. Im Baptisterium gegenüber wurde Dante getauft.
Auf der Kirchentreppe sitzend ein Eis essen und dem Trubel zuschauen, das ist die Lieblingsbeschäftigung
vieler Besucher auf dem Domplatz.
Wem Florenz allein noch nicht genug ist: Die ganze Toskana ist voller Kunstschätze, die auf Tagesausflügen entdeckt werden können.
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