|
Der Ölbaum hat eine Geschichte, die bis in die Antike reicht.
Kränze aus den Zweigen des Baumes waren eine hohe Auszeichnung.
Bei den Olympischen Spielen war ein solcher Kranz dem Sieger zugedacht.
Apulien produziert mehr als ein Drittel des Olivenöls Italiens.
Es gibt rund 250 verschiedene Olivenbaumsorten, von denen jede ihren eigenen Geschmack hat.
Zusätzlich sorgen Lage, Klima, Bodenbeschaffenheit und Reifegrad der Frucht auch für eine geschmackliche Vielfalt.
Aus dem größten Teil der Ernte, die ab Mitte Oktober beginnt, wird das "grüne Gold", das Olivenöl hergestellt.
Die Oliven werden vom Baum geschüttelt oder man wartet bis sie in die vorher ausgebreiteten Netze fallen.
Für besonders gute Öle werden die Früchte von Hand gepflückt, damit sie keine Druckstellen erhalten,
die eine Säurebildung hervorrufen würden. Um ein gutes Öl zu produzieren ist es wichtig, die Oliven noch
am gleichen Tag der Ernte zu pressen. Die erste Pressung der kalt gepressten Oliven ergibt das
hochwertigste und reinste Öl, das "Extra vergine di Oliva". Dieses Öl hat gesundheitsfördernde Wirkungen.
Ägypter, Phönizier, Griechen und Römer kannten und schätzten das Öl.
Nachgewiesenermaßen wirkt es sich schützend auf Magen, Leber und Arterien aus.
Oliven werden auch als eingelegte Früchte angeboten. In vielseitigen Variationen werden sie
grün oder schwarz und gefüllt oder ungefüllt angeboten.
Aus dem Holz des Olivenbaumes werden Möbel, Küchengeräte und andere Gegenstände zum Gebrauch angefertigt.
Auch zum Herstellen von Blasinstrumenten wird das Holz verwendet.
Überall in Apulien ziehen die skurrilen knorrigen Olivenbäume uns in den Bann.
Oftmals Jahrhunderte alt haben sie die unterschiedlichsten Stämme mit Rissen, Höhlen und Biegungen, in denen manch
ein Tier ein Zuhause findet. Im zeitigen Frühling leuchtet gelber Klee oder roter Mohn unter den Bäumen -
ein prächtiges Farbenspiel.
Zu den Ferienunterkünften in Apulien
|